Die Gruppen

Unsere Räume sind farbig lasiert, abgestimmt auf den Lichteinfall und die Himmelsrichtung. Die Vorhänge und die „Wände“ des Puppenhauses passen sich harmonisch in dieses Gefüge ein. Sie sollen freundlich einladend wirken und Geborgenheit ausstrahlen. Die Möbel sind aus Holz und alle Spielsachen kommen aus der Natur. Dies tun wir, damit die Eindrücke, die das Kind von der Welt erhält, authentisch sind. Jeder Stein, jede Muschel, ein Stück Holz, ein Stoff oder ein Tannenzapfen hat sein spezifisches Aussehen, sein individuelles Gewicht, seinen eigenen Geruch. Die Sinne der Kinder sollen möglichst vielfältig angesprochen werden, physikalische Gesetzmäßigkeiten nehmen die Kinder im Spiel auf. Es gibt Tücher, Bretter, Holzklötze, Körbe mit Kernen, Eicheln und Steinen, einige Holztiere, einfache Stoffpuppen und Stühle und Tische zum Bauen. Die Phantasie der Kinder wird durch dieses „Urmaterial“ angeregt – Grundlage für kreatives, lebendiges Denken.

Alle Räume sind klar und übersichtlich gegliedert. Jedes Spielzeug hat seinen Platz, wohin es täglich wieder aufgeräumt wird. Diese äußere Ordnung gibt den Kindern Sicherheit und Halt. Der ganze Raum lebt in der Stimmung der entsprechenden Jahres- oder Festeszeit. Auf dem Jahreszeitentisch wird das Geschehen in der Natur „hereingeholt“ und die Kinder bringen von ihren Spaziergängen Blumen, Blätter oder ähnliche Sachen mit, um ihn zu bereichern.

Bis zu 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren verbringen täglich ihre Zeit mit ihren ErzieherInnen. Die Schmetterlinge und die Gänseblümchen haben ihren Gruppenraum im ersten Geschoß, die Sterngruppe spielt und arbeitet unter dem Dach, wo auch die Zipfelmützen ihren Schlafraum haben.

Das Konzept

Der Garten

Der Garten – der dritte Erzieher