Feste

Ein Fest feiern! Das ist was für die Kinder, wochenlang können sie sich darauf freuen, in gespannter Erwartung leben und am Festtag selber sind sie aufgeregt und glücklich.

Für uns Erwachsene ist das Erlebnis der kindlichen Freude der schönste Augenblick. Ein Fest mit Kindern ist dann gelungen, wenn Kinderaugen leuchten, Kindergesichter strahlen.

Was aber macht es aus, dass Kinderaugen leuchten und Kindergesichter strahlen, wie feiern wir ein Fest, damit es „gelingt“?

Alle Feste haben gemeinsam, dass sie sich abheben vom Alltag und dass die freudigen Momente im Vordergrund stehen. Dies sind oft Momente, wo man spürt, lauscht und erkennt, dass eine Art Verbindung zum Himmel geschaffen werden kann. Im Kleinen wie im Grossen, allein oder in einer Gruppe. Es sind jene Glücksmomente im Innern, die wir manchmal erleben dürfen.
Damit solche Momente entstehen können, muss ein Fest gut vorbereitet, durchdacht und wohl organisiert durchgeführt sein.

Für die Kinder ist es wichtig, was man auf dem Weg zum Fest hin tut. Es wird gebastelt, gesungen und im Reigen das Thema des Festes aufgegriffen. Auf dem Jahreszeitentisch spiegelt sich das Geschehen wider. Und je nach Festesart wird der Raum entsprechend geschmückt So leben wir mit den Kindern in der Erwartung des Fest-Tages.

Der Ablauf des Festtages

Dieser wird bestimmt von festlicher Stimmung. Wichtig ist natürlich immer das Essen. Wir backen gemeinsam, schmücken unsere Tafel und zünden dann auch eine Kerze an, die ein ganz wichtiges Symbol beinhaltet: die Kerze als geistiges Licht, als Verbindung zum Kosmos. Es ist immer ein feierlicher Moment, wenn die Kerze entzündet wird, auch beim täglichen Essen. Zum Festabschluss gibt es eine Geschichte oder ein Märchen, das der Symbolik des Festhintergrundes entspricht und gesungen wird auch immer, weil Singen die Seele so froh macht.

So gliedert sich der Ablauf in Vorbereitung, Höhepunkt und Ausklang. Als Erwachsene müssen wir darauf achten, dass der Rhythmus von Anspannung und Entspannung, von Ein- und Ausatmungsphasen, eingehalten wird. Dies ist die Spiegelung jedes lebendigen, rhythmischen Lebens und macht die kindliche Seele zufrieden.
Wir müssen wegkommen von der Annahme, dass ein Mehr an Aktivitäten auch ein Mehr an Gewinn ist. Es ist eher so, dass das Wesentliche im Kleinen, Kurzen, für die Kinder Überschaubaren liegt.

HINWEIS: Die einzelnen Feste entnehmen Sie dem Kindergarten ABC

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Erlebnistage

Kind und Hund

Aila ist eine Magyar Vizsla-Hündin und wurde am 18.Mai 2010 geboren. Sie kam mit 11 Wochen zu uns und ist seit September 2010 fast täglich im Kindergarten. Ihr Kuschel-körbchen steht im Büro und jeder, der hereinkommt,  wird freudig begrüßt. Aila bellt so gut wie nie, ist sehr klug, neugierig,  flink und schnell und total verschmust. Sie freut sich sehr über die Kinder und ab und zu gibt es einen feuchten Nasenkuss von ihr. Morgens will sie nicht ins Körbchen, bevor sie nicht in jedem Raum „guten Morgen“ gesagt hat und einige Leckerlis erhält.

Regelmäßig kommt die Hundetrainerin Silke Nettkau (www.hundeschule-mannheim.de) zu uns und dann gibt es für die Vorschulkinder das sehr beliebte „Aila-Training“. Hier lernen Kinder und Hund miteinander um zu gehen. Aila hat große Freude an den Übungen wie „sitz“ „platz“ oder „bleib“, sie dreht sich im Kreis oder rennt im Slalom um die Kinder und zwischen deren Beinen durch. Die Kinder erfahren ihre Selbstwirksamkeit, wenn sie erleben, dass Aila auf ihre gegebenen Kommandos folgt; sie erproben ihren Mut, wenn der wuselige Hund auf sie zu saust und man fest stehen bleiben muss, um ihn zum Sitzen zu bringen. Stolz sind die Kinder, wenn Aila schön brav „bei Fuß“ geht und freudig geben alle ein Leckerli zur Belohnung

Ein schwedisches Forscherteam hat die positive Auswirkung von Streicheleinheiten ausführlich untersucht: liebevolle Berührungen fördern nicht nur die taktile Stimulation und Intelligenz, sondern sorgen für eine biochemische Reaktion im Körper durch die Ausschüttung des Hormons Oxytocin, das sogenannte „Kuschelhormon“. Das wirkt sich bei Tieren und Menschen gleich aus.

Aila hat gelernt, völlig stressfrei im Garten dabei zu sein, wenn alle Kinder da sind, sie lässt sich streicheln und manchmal stehen zehn Kinder um sie herum und wollen schmusen. Besonders zwischen den Ohren ist das Fell so weich…. Es ist es spannend zu erleben, wie selbst zarte und ängstliche Kinder im Lauf der Zeit Sicherheit gewinnen und dieser fröhliche, wuselige und verschmuste Hund unser aller Leben ein kleines Stückchen bereichert hat.

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